Getting Things Done – Selbstmanagement für den Alltag?

Zu den am meisten diskutierten Werken zum Selbstmanagement gehört in den letzten Jahren sicherlich „Getting Things Done“ von David Allen. In der deutschen Fassung als „Wie ich die Dinge geregelt kriege“ übersetzt. Gut, ich bin Lesemasochist. Ich lese alles, was ich mir vornehme, bis zum bitteren Ende. Damit bin ich einiges gewohnt und komme mit schlechten Übersetzungen und kulturellen Eigenheiten der Autoren relativ gut klar. Nicht zu unterschätzen ist hier die Arbeit mit wissenschaftlicher Literatur, die sowohl inhaltlich wie sprachlich oft eine Herausforderung darstellt. In diesem Fall ist mir die Übersetzung aufgefallen, aber nicht, wie in vielen Rezensionen als unverständlich. Dementsprechend möchte ich mich auf den Inhalt konzentrieren, der ein System zum Selbstmanagement entwickelt, das von bestimmten Werkzeugen losgelöst ist.

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Von der Idee zum Geschäftsmodell

„Der beste Weg, gute Ideen zu erhalten, besteht darin, möglichst viele Ideen zu entwickeln“ (Linus Pauling, Nobelpreisträger Chemie und Frieden). Doch wie erkennt man gute Ideen und wie lassen sich diese umsetzen? Beim letzten Gründertreffen von Bamberg Startups e.V. hatte ich das Vergnügen und die Ehre, zu ebendiesem Thema einen Impulsvortrag zu halten. Weiterlesen

Generation Z (ombie?)

Christian Scholz nähert sich der Generation Z über ein paar allgemeine Worte zur Generationenfrage. Hierbei stellt er passend heraus, dass Generation nicht durch einen fixierten Geburtszeitpunkt festgelegt werden kann. Vielmehr sind Generationen als überlappendes, zeit-räumlich geprägtes Wertemilieu zu verstehen, womit die Zugehörigkeit zu mehreren Generationen, Mischtypen oder Wechsel der Zuschreibung möglich werden. Er setzt sich daraufhin mit Unterschieden, Gemeinsamkeiten und den Beziehungen der Babyboomer, Generation X, Generation Y und Generation Z zueinander auseinander. Den weitaus umfassendsten Teil des Buchs wird dann mit der Frage nach dem Arbeitsleben dieser neuen Generation ausgefüllt. Weiterlesen

Die 4-Stunden Woche – Arbeit oder Faulsein?

Seit einiger Zeit beschäftige ich mich wieder mit einem meiner Kernthemen: Zeitmanagement effektiver Arbeit. Ein, in diesem Zusammenhang, immer wieder genanntes Buch ist die 4-Stunden Woche von Timothy Ferriss. Es wird zum Teil gar als Evangelium einer neuen Arbeitswelt gepriesen. Für mich als Workaholic natürlich eine reizvolle Idee, nur vier Stunden zu arbeiten – oder der blanke Horror? Weiterlesen

Mein Büro ist, wo ich bin: dropbox

Durch die Zusammenstellung meiner beruflichen, ehrenamtlichen und privaten Engagements bin ich viel unterwegs und habe mehrere Arbeitsplätze, von denen ich Dinge zu erledigen habe. Selbst wenn ich mich auf die Hauptarbeitsplätze beschränke, komme ich zumindest auf mein Büro in Kassel, das Homeoffice, eine beliebige Parkbank oder den Tisch im Café sowie Seminar- und Besprechungsräume an verschiedenen Standorten. Damit ich jederzeit produktiv sein kann, habe ich die meisten Arbeitsschritte digitalisiert und versuche noch stärker am papierlosen Büro zu arbeiten (was sich spätestens bei der Kundenkommunikation nur als langsamer Prozess zur Annäherung herausstellt). In diesem und in einigen weiteren Beiträgen möchte ich meine Arbeitsumgebung und die wichtigsten Werkzeuge hierfür vorstellen. Den Anfang macht dropbox als zentraler Speicher und Datenverteiler. Weiterlesen

Lob und Anerkennung als Führungsinstrument

In Deutschland wird zu wenig gelobt. Der allseits bekannte schwäbische Leitspruch „Nix gschwätzt isch gnuag globt“ ist im Bereich der Arbeitswelt mit Vorsicht zu genießen! Lob und Anerkennung sind im Job sehr wichtig, obwohl man selten vom Chef ein Lob erfährt. Dabei ist Lob ein starker Motivationsgeber. Im Bereich Vertrieb, in dem der Druck mit am Höchsten ist, fehlt oft auch ein Lob für die getane Arbeit.  Ein Lob erfährt man im Allgemeinen eher von Arbeitskollegen, aus Kundenrückmeldungen nach einem Seminar oder wenn z.B. ein IT-Projekt gut gelaufen ist,  weniger jedoch vom direkten Vorgesetzten. Eine „Wertschätzende Kultur“ ist aber in Unternehmen selten gefordert und kultiviert und wird noch seltener vorgelebt. Weiterlesen

Die Freibeuterstrategie: Durch selbstbestimmtes Lernen zum Erfolg

In den letzten Jahren habe ich mich häufig in MOOCs, Antiquariaten, auf Blogs, TED, Youtube und lokalen Weiterbildungsveranstaltungen herumgetrieben und habe so nach dem Studium weiter frei lernen können. James Bach greift genau dieses selbstgesteuerte Lernen auf, vermischt es mit Lernen en passant, Netzwerken, Personal Branding und seiner Unzufriedenheit über das eigene Erleben des Bildungssystems, und destilliert hieraus eine eigene Lernstrategie. Als historisches Vorbild halten Freibeuter her, die sich ebenso wie er gegen die bestehende Ordnung wendeten. Wie man auch hierzu stehen mag, viele Ideen in diesem Buch fügen sich nahtlos in Gedanken des Lebenslagen Lernens und helfen bei einem erfolgreichen Weg in der modernen Arbeitswelt. Weiterlesen

Einsatz von Social Media in Unternehmen

Der Einsatz von Social Media in Unternehmen wird immer wichtiger, z.B. um die dauerhafte Kommunikation mit seinen Kunden zu pflegen. Dadurch werden vielfältige Ziele erreichbar, wie die Verbesserung von Produkten durch wertvolle Informationen von Nutzern oder Marktvorsprung durch direkte Kundenwünsche. Mancher Suchanbieter gibt sehr viel Geld aus, um möglichst viele Daten über seine Kunden zu sammeln. Doch ist es nicht viel sinnvoller direkten Kontakt mit seiner Zielgruppe zu pflegen? Das Thema Social Media für Unternehmen zeigt einen Weg auf, um an dieses Ziel zu gelangen. Weiterlesen

WICHTIG! Referenzschreiben anfordern.

In den letzten Wochen habe ich mich für ein kommendes Projekt viel mit Bewerbungen und Ausschreibungen beschäftigt. Hierbei habe ich mir die Frage gestellt, welche Elemente eine besonders starke Wirkung auf die Vergabe der Stellen und Projekte haben. Im öffentlichen Sektor sind das vor allem die formalen Kriterien wie Abschlüsse und Noten, in der Wirtschaft Ausbildung und Berufserfahrung, in freien Berufen oder der Selbstständigkeit… Hier fehlen häufig Arbeitszeugnisse und auch formale Qualifikationen sind nur bedingt aussagekräftig. Entscheidender ist die praktische Erfahrung und ein guter Ruf. Wie man einen guten Ruf aber in eine Bewerbung oder ein Angebot umsetzt, ist eine harte Nuss. Der entsprechende Nachweis lässt sich zum Beispiel durch Referenzschreiben erbringen. Weiterlesen

Flexibilität heißt Sicherheit

Vorletzte Woche wurde ein Artikel der Mitteldeutschen Zeitung in meinem Netzwerk häufig geteilt und den Aussagen zumeist zugestimmt, denn es geht um unsere Generation, laut Artikel die „Überforderte Generation“. Im Artikel wird davon ausgegangen, dass für viele junge Menschen mit 30 der Ernst des Lebens beginnt – die Ausbildung ist abgeschlossen, vielleicht auch der erste befristete Job überstanden und es wird sich orientiert. Es sollen Familie, Karriere und Rücklagen aufgebaut werden, das eigene Heim wäre auch nicht verkehrt und währenddessen noch die Welt entdecken, oder gleich retten? Weiterlesen